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Juli - September

Hervorragend ausgebildete Facharbeiter ein Garant für hohe ProduktqualitätPorsche-Ausbildungszentrum präsentiert sich mit Tag der offenen Tür

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, führt am Freitag, den 22. Juli 2005, wieder einen Tag der offenen Lehrwerkstatt in Zuffenhausen durch. Junge Menschen, die sich für eine Ausbildung beim Sportwagenhersteller interessieren, können sich in der Lehrwerkstatt an der Stammheimer Straße ein Bild von den insgesamt 14 technischen und kaufmännischen Berufen machen, in denen Porsche derzeit ausbildet. Neu zu besetzen sind insgesamt 100 Plätze, Ausbildungsbeginn ist im September 2006. Wie in den Vorjahren werden Meister und Auszubildende den Jugendlichen Rede und Antwort stehen und einen realistischen Einblick in den Berufsalltag vermitteln. Im technischen Bereich sucht Porsche vor allem Kraftfahrzeugmechatroniker mit Schwerpunkt Pkw-Technik oder Fahrzeugkommunikationstechnik sowie Konstruktions- und Industriemechaniker. Im kaufmännischen Bereich bietet das Unternehmen neben einer Ausbildung zum Industriekaufmann verschiedene Berufsakademie-Studiengänge an.

"Die Berufsausbildung hat bei Porsche eine lange Tradition. Als Premiumhersteller haben wir einen besonderen Qualitätsanspruch, den wir nur mit hervorragend ausgebildeten Facharbeitern erfüllen können", betont Dieter Esser, Leiter der Berufsausbildung. Bei der Auswahl des Nachwuchses legt Porsche eigene Maßstäbe an: "Gute Noten sind für uns nicht alles. Ein besonderes Augenmerk richten wir auch auf Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Qualitätsbewusstsein", so Esser. Deshalb haben bei Porsche auch Hauptschüler eine Chance in den technischen Berufen: "Mit handwerklich begabten Jugendlichen, die über einen Werkrealschulabschluss verfügen, haben wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht", sagt der Ausbildungsleiter. Auch Bewerbungen von Mädchen seien im technischen Bereich ausdrücklich erwünscht. Hier liegt die Frauenquote momentan bei rund zehn Prozent.

Gleichzeitig verweist Esser darauf, dass die Anforderungen in den technischen Berufen in den letzten Jahren immer weiter gestiegen sind: "Auch in unseren Sportwagen nimmt der Anteil der Elektronik kontinuierlich zu. Deshalb müssen sowohl unsere Mechatroniker als auch unsere Fahrzeuginnenausstatter künftig das Thema Fehlerdiagnose in elektronischen Systemen perfekt beherrschen." Von Bewerbern im kaufmännischen Bereich erwartet Esser neben einem gewandten Auftreten vor allem Fremdsprachenkenntnisse, verbunden mit der Bereitschaft, während der Ausbildung bei der internationalen Vertriebsorganisation des Sportwagenherstellers zu arbeiten. In den letzten fünf Jahren konnte Porsche seinen Auszubildenden – bei guten Leistungen und entsprechendem Betragen – eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis garantieren.

Neben Zuffenhausen bildet Porsche auch im Werk in Leipzig junge Menschen aus. Mit Blick auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen hat das Unternehmen zum neuen Schuljahr, das im September 2005 beginnt, die Zahl der Ausbildungsplätze in Leipzig verdoppelt – von insgesamt 21 auf 41 Plätze. Insgesamt bildet Porsche derzeit rund 370 junge Menschen aus. Damit liegt der Sportwagenhersteller deutlich über der durchschnittlichen Ausbildungsquote der Automobilhersteller in Deutschland.

22.07.2005