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Oktober - Dezember

Porsche überprüft Cabriolet-VerdeckVorgängermodell 911 Carrera

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, lässt weltweit bei 18.165 Fahrzeugen des 911 Cabriolet-Vorgängermodells (Baureihe 993), die im Zeitraum von 11. August 1993 bis 26. Januar 1998 produziert wurden, den Verdeck-Mechanismus überprüfen. In Europa sind davon 8.252 Fahrzeuge (Deutschland: 6.003 Einheiten) und in den USA 8.952 Fahrzeuge betroffen. Hintergrund für diese Maßnahme ist, dass sich bei höherer Geschwindigkeit das Stoffverdeck unbeabsichtigt öffnen kann. Es sind bisher weder Unfälle noch Personenschäden bekannt, die durch diese Fehlfunktion verursacht wurden.

Die Porsche AG ging bei einem monierten Fahrzeug zunächst von einem Wartungsfehler aus, weil ein solcher Schaden im Rahmen der permanenten Produkt- und Qualitätsüberwachung bisher nicht aufgetreten war. Nachdem in Deutschland zwei weitere Vorfälle bekannt geworden sind, konnte ein Riss im Antriebszahnrad des Verdeckverriegelungsmotors festgestellt werden. Der Stuttgarter Automobilhersteller hat sich daraufhin entschlossen, alle Fahrzeuge dieses Sportwagen-Typs aus Sicherheitsgründen überprüfen zu lassen. Dabei werden nicht nur die Dachjustierung und der korrekte Sitz der Dach-Fixierzapfen kontrolliert, sondern auch die beiden Verdeckverriegelungsmotoren ausgetauscht, die für die feste Arretierung des Stoffverdecks oberhalb der Windschutzscheibe zuständig sind. Die neuen Elektromotoren sind mit einem stärkeren Antriebszahnrad für die Verriegelung ausgestattet, und eine neue Sensorik sorgt für ein sicheres Warnsignal im Kombi-Instrument, wenn das Verdeck zu Beginn der Fahrt nicht exakt geschlossen ist.

GO

29.12.2004