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Juli - September

Attraktive Pforte zur Porsche-TraditionNeues Museum am Porscheplatz

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, erhält ein neues Museum. Wie das Unternehmen in einer Stellungnahme mitteilt, wird der Neubau direkt am Porscheplatz in Zuffenhausen entstehen und das Gebäudeensemble von Werk, Verkaufsniederlassung und Hochregallager städtebaulich attraktiv ergänzen. Der Startschuss für die Bauarbeiten soll im nächsten Jahr fallen; ein Architektenwettbewerb wird derzeit vorbereitet.

Mit der Entscheidung für ein neues Museum ist der Porsche-Vorstand vor allem den wiederholt auf den Hauptversammlungen vorgetragenen Wünschen der Aktionäre und den an der Sportwagen-Geschichte interessierten Kunden und Oldtimer-Liebhabern nachgekommen. Während im derzeit bestehenden Museum etwa 20 historische Fahrzeuge ausgestellt werden können, sollen im neuen Museum rund 80 Fahrzeuge den Blickfang für das Publikum bilden. Eine Werkstatt für die zum Teil sehr kostspieligen fahrbaren Einzelstücke soll darüber hinaus Einblick in die handwerklichen Fähigkeiten der Restauration historischer Sportwagen schaffen. Abgerundet wird das Angebot durch eine großzügige Gastronomie, die vor allem auch die Attraktivität des Museums als Ort für Veranstaltungen von internen wie externen Organisationen erhöhen wird. Insgesamt besitzt das Porsche-Museum rund 300 Fahrzeuge, von denen die restaurierten im aktuellen Museum aus Platzmangel nur alternierend ausgestellt werden können. Aus diesem Grund werden die Fahrzeuge auf verschiedenen historischen Veranstaltungen bewegt, um einem breiten Publikum Zugang zur Porsche-Tradition zu ermöglichen. Diese Funktion des „rollenden Museums“ soll auch künftig ein Markenzeichen der Sportwagenschmiede sein.

In der Tat ist die Geschichte der Zuffenhausener Autofirma eindrucksvoll. So verbindet seit über 100 Jahren der Name Porsche nicht nur die Entwicklung des Automobils in geradezu untrennbarer Weise, sondern beeinflusste diese auch ganz wesentlich. Innovative Konstruktionen wie der Elektro-Radnaben-Motor – eine Sensation auf der Pariser Weltausstellung 1900 – oder Entwicklungen wie der Volkswagen-Käfer spiegeln die Pionierleistungen der Gründungsväter und Ingenieure des Unternehmens wider.

Erst 1948 begann mit dem Bau von Porsche-Sportwagen ein Abschnitt, der Marke, Produkt und Unternehmen weltweit bekannt machte. Zahlreiche Rennsiege begeisterten Millionen Menschen und machten den Namen Porsche zum Synonym für faszinierende Sportwagen. Mit rund 75.000 Fahrzeugen Jahresproduktion ist das Zuffenhausener Unternehmen heute nicht nur der kleinste, selbstständige Fahrzeughersteller der Welt, sondern gleichfalls einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Automobilbauer überhaupt, was nicht zuletzt in der einzigartigen Tradition begründet liegt.

Porsche-Vorstandschef Dr. Wendelin Wiedeking: „Diese Geschichte ist Ehre und Verpflichtung zugleich – eine Verpflichtung, der Porsche gerne nachkommt. Im neuen Museum wird die Tradition weiterleben und lebendiger sein als jemals zuvor. Das neue Museum wird weit mehr sein als ein Zurückschauen und bloßes Konservieren vergangener Leistungen. Vielmehr wird ein funktionales Zentrum entstehen, das das gesamte historische und zeitgenössische Wissen um und über das Thema Porsche bündelt.“

Bis zur Eröffnung der neuen Heimat für die Porsche-Oldtimer wird das bestehende Museum im Werk II weiterhin wochentags von 9 Uhr bis 16 Uhr und am Wochenende von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein.

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Hinweis: Bildmaterial steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse http://presse.porsche.de zum Download zur Verfügung.

02.08.2004