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Oktober - Dezember

Porsche plant neue Lackiererei am Stammsitz in ZuffenhausenInvestition von 200 Millionen Euro – Inbetriebnahme im Jahr 2011

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, plant, an ihrem Stammsitz in Zuffenhausen eine neue Lackiererei zu errichten. Vertreter der Porsche-Bauabteilung haben heute im Stuttgarter Gemeinderat den Ausschuss für Umwelt und Technik über die Pläne des Unternehmens informiert. Der Sportwagenhersteller wird dafür rund 200 Millionen Euro investieren.

Die neue Anlage soll auf dem Areal der Dürr AG entstehen, in direkter Verlängerung des Porsche-Werks 1, parallel zum dortigen Bahndamm. Das Areal war im Frühjahr dieses Jahres von Porsche erworben worden. Mit den Bauarbeiten soll im Herbst 2008 begonnen werden, die Inbetriebnahme ist für 2011 vorgesehen. Im Zweischichtbetrieb können in der Anlage täglich 170 Fahrzeuge lackiert werden. Die neue Lackiererei ist so konzipiert, dass sie auch im Dreischichtbetrieb gefahren werden kann. Es ist geplant, dass die neue Anlage für einen Übergangszeitraum parallel zur vorhandenen Lackiererei betrieben wird.

Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG: „Mit dieser Entscheidung wird nicht nur unser Wachstumskurs weiter abgesichert, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der zwischen Vorstand und Betriebsrat im Juli 2005 geschlossenen Standort- sicherungsvereinbarung für Zuffenhausen umgesetzt. Damit werden zum einen Arbeitsplätze dauerhaft abgesichert, zum anderen die Voraus- setzungen dafür geschaffen, dass auch in Zukunft ein Premiumfahrzeug wie der 911 in Stuttgart gefertigt werden kann.“

Im Geschäftsjahr 2006/07 hat Porsche im Stammwerk in Zuffenhausen fast 39.000 Fahrzeuge der Baureihe 911 produziert, mehr als je zuvor in einem Geschäftsjahr.

Vertreter von Porsche werden am heutigen Dienstag auch den Bezirks-
beirat von Zuffenhausen über das Projekt informieren. Außerdem plant Porsche eine spezielle Informationsveranstaltung für die Anwohner im Stuttgarter Stadtteil Neuwirtshaus Ende Januar 2008. Fest steht allerdings schon heute: Die Anlage wird dem neuesten Stand der Technik entsprechen und sämtliche gesetzlichen Auflagen erfüllen.

GO

04.12.2007