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Oktober - Dezember

Grundsteinlegung für das neue Porsche-Ersatzteillager in Sachsenheim112.000 Quadratmeter überbaute Fläche – Investition von mehr als 100 Millionen Euro

Stuttgart. Offizieller Startschuss für den neuen Standort: Im Gewerbegebiet Eichwald in Sachsenheim (Landkreis Ludwigsburg) hat Porsche-Vorstand Michael Macht heute gemeinsam mit den Bürgermeistern der im Zweckverband Eichwald zusammen-
geschlossenen Städte Sachsenheim, Bietigheim-Bissingen, Oberriexingen und Sersheim den Grundstein für ein neues zentrales Ersatzteillager gelegt. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, wird das Gebäude auf einem 26 Hektar großen Grundstück errichten. Die Investitionen dafür belaufen sich auf mehr als 100 Millionen Euro. Bereits im Frühjahr 2008 ist geplant, dass Porsche an dem neuen Standort eine erste Lagerhalle mit einer Grundfläche von 40.000 Quadratmetern in Betrieb nimmt. Im Rahmen einer zweiten Baustufe soll bis zum Jahr 2010 eine weitere Halle mit einer überbauten Grundfläche von 72.000 Quadratmetern entstehen. Insgesamt werden hier dann 80.000 verschiedene Artikel aktueller und älterer Fahrzeuggenerationen gelagert.

Michael Macht, im Vorstand der Porsche AG verantwortlich für das Ressort Produktion und Logistik: „Da wir an unserem bisherigen Lagerstandort Ludwigsburg nicht erweitern können, gleichzeitig aber die Nachfrage nach Ersatzteilen aufgrund steigender Absatzzahlen und einer breiteren Produktpalette permanent zunimmt, führt an der Neuausrichtung unserer Ersatzteillogistik mit schlanken Arbeitsabläufen kein Weg vorbei.“ Der Sportwagenhersteller habe deshalb verschiedene Standortvarianten geprüft, sowohl im Großraum Stuttgart als auch in anderen Regionen in Deutschland.

Für Sachsenheim sprach, so Macht, vor allem die Größe des angebotenen Areals. Dieser Faktor gibt dem Sportwagenhersteller auch über das Jahr 2010 hinaus Planungssicherheit. Ein weiteres entscheidendes Argument war die räumliche Nähe zu den Zulieferern, von denen eine große Zahl ihren Sitz in Baden-Württemberg hat, sowie die Anbindung an die internationalen Flug- und Seehäfen: „Daraus resultieren kurze Wege zu den 650 Händlern weltweit – und damit sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile“, erläuterte der Produktionsvorstand. Auch die gute Verkehrsanbindung über die neue Umgehungsstraße zur Autobahn A 81 sprach für Sachsenheim.

Macht betonte, dass Porsche das Ersatzteilgeschäft als ausgewiesene Kernkompetenz betrachte: „Gerade als Premiumhersteller fühlen wir uns verpflichtet, für unsere Kunden in aller Welt eine optimale Teileversorgung sicherzustellen.“ Der Produktionsvorstand geht davon aus, dass nach Abschluss der zweiten Baustufe rund 350 Fachkräfte im Ersatzteillager in Sachsenheim beschäftigt sein werden.

Horst Fiedler, Bürgermeister der Stadt Sachsenheim und Vorsitzender des Zweckverbands Eichwald, freute sich, dass durch den Bau Arbeitsplätze in der Region Stuttgart gesichert werden: „Porsche beweist mit dieser Standortwahl, dass das Unternehmen zu Deutschland und zu Baden-Württemberg steht und dass sich Investitionen hier sehr wohl rechnen. Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Sportwagenhersteller.“

Das neue Ersatzteillager wird ein Porsche-typisches Aussehen erhalten. Dazu gehört eine transparente Gebäudestruktur, die ein angenehmes Arbeitsumfeld mit viel Licht im Lagerbereich schafft. Die verwendeten Baustoffe entsprechen den neuesten Umweltstandards.

GO

Hinweis: Computergrafiken des neuen Ersatzteillagers in Sachsenheim stehen akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse http://presse.porsche.de/ zum Download zur Verfügung.

11.10.2007