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Juli - September

Porsche weist Osterloh-Kritik zurückÄußerungen des Porsche-Chefs vom VW-Betriebsrat sinnentstellend wiedergegeben

Stuttgart. Das Aussprechen von Selbstverständlichkeiten scheint offensichtlich beim Betriebsrat der Volkswagen AG zu unkontrollierten Reaktionen zu führen. Etwas anderes lasse jedenfalls die Antwort von VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh auf Aussagen von Porsche-Chef
Dr. Wendelin Wiedeking in einem Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ nicht zu, erklärte heute ein Sprecher von Porsche.

Einer dpa-Meldung zufolge sagte Osterloh, dass er nicht verstehe, „warum der Vorstandsvorsitzende von Porsche die erfolgreiche Arbeit von Dr. Winterkorn und seinen Vorstandskollegen diskreditiert, indem er suggeriert, bei VW halte sich der Vorstand heilige Kühe“.

Porsche weist diese Unterstellung mit aller Deutlichkeit zurück, und erklärt, dass Wiedeking genau dieses nicht sagte, wie es in dem Interview auch nachzulesen sei. Ganz im Gegenteil. Auf die Frage nach der „besonderen Mitbestimmung und dem Haustarifvertrag bei VW“ betonte Wiedeking: „Wir sind heute bei VW in der Rolle eines Großaktionärs. Sollten wir aber eines Tages ein Konzern sein, werden sicherlich viele Themen auf die Tagesordnung kommen. Man muss permanent alles hinterfragen: Ist das noch zeitgemäß, passt das noch? Da darf es keine heiligen Kühe geben, denn die gibt es auch bei Porsche nicht. Wir kämpfen um unsere Zukunftsfähigkeit, und das heißt, für positive Veränderungen offen sein.“

Bei Porsche fragt man sich nun, warum diese allgemeingültige Feststellung den Betriebsrat von Volkswagen schon so erregt, dass er nachlesbare Aussagen in einem Interview unkorrekt wiedergibt.

GO

06.09.2007