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April - Juni

Porsche ist weiterhin flott unterwegsBaureihe 911 steuert Rekordabsatz an – neuer Cayenne holt im Absatz deutlich auf

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, wird im laufenden Geschäftsjahr 2006/07 (31. Juli) bei Absatz und Umsatz an das sehr hohe Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres anknüpfen können. Trotz des Modellwechsels bei der Baureihe Cayenne erreichte der Hersteller von sportlichen Premium-Fahrzeugen in den ersten zehn Monaten des Berichtsjahres einen Konzern-Umsatz von 5,98 Milliarden Euro und übertraf damit geringfügig den Vorjahreswert von 5,96 Milliarden Euro.

911 Turbo weltweit sehr erfolgreich
Der Konzern-Absatz hat im Zeitraum 1. August 2006 bis 31. Mai 2007 mit insgesamt rund 79.540 Fahrzeugen den Vorjahreswert von 79.564 Einheiten wieder erreicht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Produktion der ersten Generation des sportlichen Geländewagens Cayenne im November 2006 eingestellt wurde und der Verkauf der neuen Fahrzeuggeneration erst am 24. Februar 2007 in Europa und Asien sowie am 3. März auf dem amerikanischen Kontinent begonnen hat. Wie gut der neue Cayenne weltweit bei den Kunden ankommt, zeigt sich darin, dass der Absatz der Baureihe per Ende Mai 2007 mit 25.436 Fahrzeugen nur noch um 10,7 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2006/07 hatte der Rückstand zum Vorjahr wegen des Modellwechsels noch 41,4 Prozent betragen.

Noch erfolgreicher schlägt sich der Elfer: Die traditionsreiche Baureihe peilt im Geschäftsjahr 2006/07 einen neuen Verkaufsrekord an. In den ersten zehn Monaten beschleunigte der Absatz des 911 um 12,2 Prozent auf 31.287 Fahrzeuge. Die Verkäufe der Boxster-Baureihe lagen per Ende Mai mit 22.806 Fahrzeugen nur knapp unter Vorjahresniveau, wobei 13.586 Einheiten auf die beiden Mittelmotor-Coupés Cayman und Cayman S entfielen.

Produktion leicht zurückgenommen
Das Produktionsvolumen nahm insgesamt leicht ab. Im Zeitraum
1. August 2006 bis 31. Mai 2007 wurden 83.815 Fahrzeuge gefertigt (minus 1,6 Prozent). Auf den 911 entfielen 32.461 Einheiten (plus
8,5 Prozent), auf den Cayenne 28.000 Fahrzeuge (minus 5,8 Prozent). Die Zahl der produzierten Fahrzeuge in der Boxster-Baureihe nahm um
7,5 Prozent auf 23.351 Fahrzeuge ab – darunter waren 13.287 Einheiten von Cayman und Cayman S.

Abermals konnte der Porsche-Konzern neue Arbeitsplätze schaffen. Die Zahl der Mitarbeiter nahm per Ende Mai im Vorjahresvergleich um
3,4 Prozent auf 11.525 Beschäftigte zu. Neueinstellungen erfolgten insbesondere in der Forschung und Entwicklung sowie im Dienstleistungsbereich. Im Porsche-Konzern betrugen die Investitionen – einschließlich des Finanzdienstleistungsbereichs – in den ersten zehn Monaten des laufenden Geschäftsjahres 1,09 Milliarden Euro (Vorjahr: 814,3 Millionen Euro) und erreichten damit ein wiederum hohes Niveau.

Ausblick
Nachdem das Vorsteuerergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 auf den Rekordwert von 2,1 Milliarden Euro gestiegen war, erreichte es im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres bereits 1,59 Milliarden Euro. Dazu Dr. Wiedeking: „Es ist nicht schwer nach den jetzt hinter uns gebrachten zehn Monaten vorherzusagen, dass unser Jahresergebnis zum 31. Juli 2007, also zum Ende des Geschäftsjahres, deutlich – und ich meine deutlich – über den 2,1 Milliarden Euro des Vorjahres liegen wird.“ Dieses ist allerdings – wie in den genannten Vorperioden – durch Sondereinflüsse gekennzeichnet. Dazu gehören Erträge aus Kurssicherungsgeschäften im Zusammenhang mit dem Erwerb der Volkswagen-Aktien sowie die Neubewertung des Volkswagen-Anteils, die allein mit 520 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Für das kommende Geschäftsjahr 2007/08 erwartet Porsche weitere Impulse vom neuen 911 Turbo Cabriolet, das am 8. September auf den weltweiten Märkten sein Debüt geben wird, sowie von der fortschreitenden Erschließung neuer Märkte rund um den Erdball.

GO

26.06.2007