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Januar - März

Porsche weist Profitabilitätsberechnung von B&D-Forecast zurückEinmaleffekte und Sondereinflüsse des Vorsteuerergebnisses führen zu verzerrter Zahl

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, weist die Berechnung des Prognose-Instituts B&D-Forecast als unseriös zurück. Das Institut behauptet in einer Studie, Porsche hätte an jedem seiner im Geschäftsjahr 2005/06 verkauften 96.794 Sportwagen im Schnitt
21.799 Euro verdient. Die Berechnung ist irreführend, weil sie nicht die umfangreichen Einmaleffekte und Sondereinflüsse berücksichtigt, die in das Vorsteuerergebnis des Porsche-Konzerns im Geschäftsjahr 2005/06 eingeflossen sind und die mit dem originären Porsche-Geschäft nichts zu tun haben.

So stammen 203 Millionen Euro des Vorsteuerergebnisses aus der Beteiligung an der Volkswagen AG. Bei dieser Summe handelt es sich zum größten Teil um eine rein buchhalterische Größe, die Porsche nach dem Gesetz in seine Ergebnisrechnung aufnehmen muss, obwohl davon kein Euro in die Kasse des Sportwagenherstellers fließt. Darüber hinaus summieren sich die Erträge aus Kurssicherungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der VW-Beteiligung auf einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag, der ebenso wenig mit dem eigentlichen Fahrzeuggeschäft zu tun hat. Außerdem hat der Sportwagenbauer durch den Verkauf der CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH einen Buchgewinn von 80,7 Millionen Euro realisiert. Auch dieser Betrag kann nicht dem Fahrzeuggeschäft zugerechnet werden.

Aus Sicht von Porsche ist es deshalb unseriös, die beschriebenen Sondereffekte in die Berechnungsgrundlage für die Profitabilität je Fahrzeug mit einzubeziehen.

GO

22.01.2007