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Juli - September

Porsche legt nochmals einen Zahn zuFast zehn Prozent mehr sportliche Premium-Fahrzeuge verkauft

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 (31. Juli) ihre Erwartungen übertroffen. Wie das Unternehmen anlässlich des bevorstehenden Automobilsalons in Paris mitteilte, erzielte es neue Rekordwerte bei Umsatz, Absatz und Ergebnis. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz im Porsche-Konzern um 10,6 Prozent auf rund 7,27 Milliarden Euro (Vorjahreswert: 6,57 Milliarden Euro). Das im Vergleich zum Umsatzwachstum überproportional gestiegene Ergebnis beinhaltet zwar Sondereinflüsse wie den Verkauf der CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH und Effekte aus der VW-Beteiligung, allerdings ist der Ertrag auch ohne Berücksichtigung dieser Effekte weiter gestiegen.

Der Konzernabsatz legte um 9,5 Prozent auf insgesamt 96.794 Fahrzeuge zu (Vorjahr: 88.379 Einheiten). Treiber des Wachstums waren die neuen Sportwagen-Modelle. Der 911 beschleunigte um 23,6 Prozent auf 34.386 Fahrzeuge; nie zuvor wurden in einem Geschäftsjahr so viele Elfer abgesetzt. Mit dem Verkaufsstart der beiden leistungsstärksten Sportwagen 911 Turbo und 911 GT3 im Juni 2006 wurde die neue Generation dieser traditionsreichen Baureihe nahezu vollständig auf den weltweiten Märkten eingeführt. Von November an wird auch der neue 911 Targa zu den Händlern kommen.

Noch stärker stieg mit einem Zuwachs von 55 Prozent der Absatz der Boxster-Baureihe. Von dem Rekordabsatz in Höhe von 27.906 Einheiten entfielen 14.002 Fahrzeuge auf die neuen Cayman-Modelle. Die Markteinführung des stärker motorisierten Cayman S hatte im November 2005 begonnen; die Basisversion Cayman folgte unmittelbar vor dem Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres im Juli 2006.

Der Cayenne erreichte beim Absatz mit 34.134 Fahrzeugen (Vorjahr: 41.884 Einheiten) das hohe Niveau des 911, obwohl das Modell bereits in seinem vierten Verkaufsjahr war, und Porsche werksseitig nach wie vor keine Rabatte für den sportlichen Geländewagen gibt. Vom Carrera GT, dessen Produktion wie geplant im Mai 2006 auslief, wurden im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr noch einmal 368 Fahrzeuge (Vorjahr: 660 Einheiten) abgesetzt.

Produziert wurden insgesamt 102.602 Fahrzeuge und damit 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr (90.954 Einheiten). Vom 911 liefen in Stuttgart-Zuffenhausen 36.504 Fahrzeuge vom Band; das ist im Vorjahresvergleich ein Zuwachs von 27,6 Prozent. Die Boxster-Baureihe, die aufgrund der hohen Nachfrage sowohl nach dem 911 als auch nach den Boxster- und Cayman-Modellen fast ausschließlich in Finnland montiert wurde, kam insgesamt auf 30.680 produzierte Einheiten; das ist ein Plus von 51 Prozent. In Leipzig wurden 35.128 Fahrzeuge der Cayenne-Baureihe gefertigt (minus 14,9 Prozent) sowie 290 Exemplare des Carrera GT (Vorjahr 715 Einheiten). Damit ist der Carrera GT mit insgesamt 1.282 produzierten Einheiten der erfolgreichste Hochleistungssportwagen aller Zeiten.

Für das laufende Geschäftsjahr 2006/07 ist Porsche ungeachtet konjunktureller Unwägbarkeiten zuversichtlich, beim Absatz das außerordentlich hohe Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres mindestens zu erreichen. Diese Erwartung ist auch durch die nochmals gesteigerte Breite und Attraktivität des Produktprogramms sowie die fortschreitende Erschließung neuer Märkte begründet. Insbesondere in sich entwickelnden Märkten wie Russland, China oder dem Mittleren Osten erfreuen sich Porsche-Modelle eines großen Zuspruchs. Den nächsten großen Wachstumsschub erwartet Porsche ab 2009, wenn das viertürige Sport-Coupé Panamera auf den Markt kommen wird.

GO

27.09.2006