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Januar - März

Porsche startet Praxistests mit Elektro-BoxsternForschungsfahrzeuge für die „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“ vorgestellt

Stuttgart. Mit dem Rollout des ersten von drei rein elektrisch angetriebenen
Boxster E startete die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, heute einen Praxistest im Rahmen des Großversuchs „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Stefan Mappus, legte Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG, die ersten nahezu lautlosen Meter mit dem sportlichen Forschungsfahrzeug vor dem Porsche-Museum in Stuttgart zurück.

„Die Elektromobilität ist eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre und die Ingenieure von Porsche wollen mit der von ihnen gewohnten Spitzenleistung dazu beitragen, diese zu meistern. Die Boxster E werden uns als fahrende Labore dabei helfen, die praktischen Probleme der Elektromobilität so zu lösen, wie das unsere Kunden erwarten“, sagte Matthias Müller bei der Präsentation des Boxster E. Ziel des Gesamtprojekts sei, so Müller, mit drei rein elektrisch angetriebenen Boxster Erfahrungen über die Alltagstauglichkeit und das Nutzerverhalten – insbesondere beim Fahren und Laden – zu gewinnen. Daraus sollen Forscher Erkenntnisse über Anforderungen an künftige Produkte sowie über die Einbindung von Elektrofahrzeugen in die Infrastruktur gewinnen.

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus betont darüber hinaus die Signalwirkung des Projekts: „Gemeinsam mit der Automobilindustrie wollen wir die Entwicklung für eine nachhaltige Mobilität in der Region Stuttgart anstoßen und damit auch die Spitzenposition des Landes Baden-Württemberg in Sachen Mobilität weiter festigen und ausbauen. Porsche ist dabei ein wichtiger Partner, der mit seinen technologischen Spitzenprodukten die Palette der Elektrofahrzeuge aus Baden-Württemberg im Sportwagensegment erweitert“. Auch Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), lobt das Porsche-Engagement: „Mit dem Engagement in der Elektromobilität beweist Porsche Weitsicht. Wenn ein Premium-Hersteller mit einem eindeutig sportlichen Profil in diesen Zukunftsmarkt Zeit und Geld investiert, ist dies ein wichtiger Beitrag dazu, dass der Automobilstandort Region Stuttgart seine Technologieführerschaft halten und ausbauen kann“.

Stuttgart ist eine von acht „Modellregionen Elektromobilität“ in Deutschland, in denen bis Mitte 2011 Pilotprojekte für Elektrofahrzeuge und Elektroinfrastruktur realisiert werden. Die Modellregion Stuttgart wird im Rahmen des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“ gefördert. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Bundesminister Peter Ramsauer: „Wir brauchen marktfähige Produkte, die begeistern und die den Nutzer in der Praxis überzeugen. Deshalb fördern wir die Erforschung und Demonstration der Elektromobilität im Alltagsgebrauch. Das heute übergebene Elektrofahrzeug zeigt, dass nachhaltiger Verkehr mit Fahrspaß einhergehen kann. Mit Innovativen Ideen können wir Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität werden. Das eröffnet für den Wirtschaftsstandort und die Exportnation Deutschland ganz neue Möglichkeiten“.

Der Porsche Boxster bietet durch sein Konzept als Mittelmotor-Sportwagen die ideale Fahrzeugbasis für die alltagsnahe Erprobung des Elektroantriebes: Der offene Zweisitzer ist sehr leicht und ermöglicht es, die neuen Komponenten Elektromaschine, Batterie und Hochvolttechnik crashsicher im Fahrzeug unterzubringen. Gleichzeitig garantieren Fahrleistungen auf Niveau eines Boxster S mit konventionellem, verbrennungsmotorischem Antrieb die zukunftsfähige Faszination Sportwagen mit neuer Technologie. Die Boxster E werden je nach Konfiguration von bis zu zwei Elektromotoren mit zusammen 180 kW angetrieben. Als Energiespeicher dient eine Batterie mit einer Kapazität von 29 Kilowattstunden.

GO

10.02.2011