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Juli - September

Vorstand und Betriebsrat vereinbaren Kurzarbeit für begrenzten ZeitraumSportwagen-Produktion am Standort Zuffenhausen wird vorübergehend reduziert

Stuttgart. Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise und dem damit einhergehenden Absatzrückgang arbeitet die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, weiterhin sehr profitabel und erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008/2009 (1. August 2008 bis 31. Juli 2009) unverändert eine zweistellige operative Rendite. Die ersten, vorläufigen Geschäfts-
zahlen zu Absatz, Umsatz und Produktion wird das Unternehmen im Umfeld der Mitte September beginnenden Internationalen Automobil-
ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentieren.

Porsche geht für das gerade begonnene Geschäftsjahr 2009/2010 davon aus, dass einige wichtige Exportmärkte noch nicht wieder zu alter Stärke zurückfinden werden, und bleibt seiner Strategie treu, die Produktion daraufhin anzupassen. Bereits im vergangenen Jahr wurden deshalb weniger Fahrzeuge produziert und dies mit einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit aufgefangen. Der Aufbau von Minusstunden auf den Flexikonten stößt nunmehr jedoch an seine Grenzen. Um das erfolgreiche Prinzip der Arbeitsplatzsicherung durch flexible Arbeitszeit-
gestaltung weiter fortzusetzen, haben Vorstand und Betriebsrat beschlossen, für einen begrenzten Zeitraum und mit Augenmaß Kurzarbeit einzuführen. Bis zum Ende des Kalenderjahres sind am Standort Zuffenhausen insgesamt 18 Kurzarbeitstage vorgesehen.

Thomas Edig, Vorstand Personal- und Sozialwesen der Porsche AG: "Unser Unternehmen konnte dank seines hochflexiblen Arbeitszeit-
modells den bisherigen Absatzrückgang über Flexikonten der Mitarbeiter ausgleichen. Da diese jetzt aber ihre Grenze erreicht haben, nutzen wir nun das Instrument der Kurzarbeit. Damit sehen wir uns gut gerüstet, falls wichtige Absatzmärkte auch weiterhin mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu kämpfen haben."

Der Vorsitzende des Porsche-Konzernbetriebsrats, Uwe Hück, sagte: "Die Marktschwankungen konnten wir bisher mit flexibler Arbeitszeit auffangen. Doch die Flexikonten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jetzt einen Stand erreicht, dass wir weitere Minusstunden nicht mehr verantworten können. Deshalb müssen wir jetzt die erforderliche Anpassung der Arbeitszeiten in der Produktion über die Einführung von Kurzarbeit fortsetzen. Dabei wollen wir Kurzarbeit nur für einen sehr begrenzten Zeitraum nutzen. Zusammen mit dem Management ist es uns gelungen, eine Regelung zu finden, durch die den Kolleginnen und Kollegen keine finanziellen Nachteile entstehen. Dieses liegt mir persönlich besonders am Herzen, da die Belegschaft bereits im letzten Geschäftsjahr sehr flexibel und verständnisvoll auf die verschiedenen Produktionsanpassungen reagiert hat."

GO

03.09.2009