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Januar - März

Porsche trauert um Paul FrèreNachruf auf einen großen Journalisten und Rennfahrer

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, trauert um einen großen Journalisten und Rennfahrer: Paul Frère verstarb im Alter von
91 Jahren. Anton Hunger, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Presse, würdigte den Verstorbenen: „Paul Frère führte ein Leben im Renntempo. Ob als Ingenieur, Rennfahrer oder Journalist war er ein vielbewunderter Mann der internationalen Automobilszene. Mit ihm verliert Porsche einen langjährigen Kenner, der das Unternehmen und die Produkte von den Anfängen bis heute aktiv begleitet hat.“

Als belgischer Staatsbürger wurde Paul Frère 1917 im französischen
Le Havre geboren. Den Weg in den Motorsport fand Paul Frère in den späten 40er Jahren und fuhr seitdem für verschiedene Teams. Für Porsche startete er erstmals 1953 mit Richard von Frankenberg auf einem Porsche 550 Spyder in Le Mans, wo er einen Klassensieg erzielte. Mit dem Porsche 718 RSK konnte er 1958 in Le Mans zusammen mit Edgar Barth den vierten Gesamtplatz und den Sieg in der Klasse bis 1500 Kubikzentimeter holen.

Neben seiner Rennfahrerkarriere begann er 1945 seine Tätigkeit als freier Journalist und wurde weltweit zum gefragten Experten. Paul Frère arbeitete bis ins hohe Alter als Journalist und Testfahrer und schrieb diverse Automobilbücher, darunter das bis heute verlegte Standardwerk „Die Porsche 911 Story“. Als begeisterter Freund Zuffenhausener Sportwagen fuhr er noch in seinen letzten Lebensjahren seinen ersten Porsche – einen 356 – sowie einen indischroten 911 Carrera.

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25.02.2008