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Bei Porsche tragen Facharbeiter besondere VerantwortungTag der offenen Tür im Ausbildungszentrum in Zuffenhausen

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, bietet am Freitag, den 28. Juli 2006, jungen Leuten erneut einen Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum in Zuffenhausen an. Mädchen und Jungen, die sich für eine Ausbildung beim Sportwagenhersteller interessieren, können sich in der Lehrwerkstatt an der Stammheimer Straße über das Angebot von insgesamt 14 technischen und kaufmännischen Berufen informieren, in denen Porsche derzeit ausbildet. Neu zu besetzen sind 100 Plätze, Ausbildungsbeginn ist im September 2007.

Wie in den vergangenen Jahren werden Meister und Auszubildende den interessierten Jugendlichen einen umfassenden Einblick in den Berufsalltag gewähren. Im technischen Bereich sucht Porsche vor allem Kraftfahrzeugmechatroniker mit Schwerpunkt Pkw-Technik oder Fahrzeugkommunikationstechnik. Im kaufmännischen Bereich bietet das Unternehmen die Ausbildung zum Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschafts-Management“ und verschiedene technische Berufsakademie-Studiengänge an.

„Als Premiumhersteller mit einem besonderen Qualitätsanspruch benötigen wir bestens ausgebildete Nachwuchskräfte“, betont Dieter Esser, Leiter der Berufsausbildung. Deshalb rät er Bewerbern, nicht nur Standardschreiben abzuschicken, sondern auch Persönliches preis zu geben. „Wer beispielsweise in jeder freien Minute an einem Motorrad herumschraubt oder mit Begeisterung ein Musikinstrument spielt, sagt damit einiges über sich aus“, erklärt Esser. Solche Informationen sind für den Ausbildungsleiter wichtig. Denn gute Noten sind nicht alles. Für technische Berufe sucht Porsche auch Hauptschüler. „Mit handwerklich begabten Jugendlichen, die über einen Werkrealschulabschluss verfügen, haben wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht“, fügt Esser an. Auch Bewerbungen von Mädchen seien im technischen Bereich ausdrücklich erwünscht. Hier liegt die Frauenquote momentan bei rund zehn Prozent. „Dabei erleben wir tagtäglich, dass die Porsche-Technik junge Damen genauso begeistert wie die Jungs“, sagt der Ausbildungsleiter.

Gleichzeitig verweist Esser darauf, dass die Anforderungen in den technischen und kaufmännischen Berufen in den letzten Jahren immer weiter gestiegen sind: „Auch in unseren Sportwagen nimmt der Anteil der Elektronik kontinuierlich zu. Deshalb müssen etwa unsere Mechatroniker das Thema Fehlerdiagnose in elektronischen Systemen künftig perfekt beherrschen.“ Und im Rahmen der Ausbildung zum Industriekaufmann können junge Menschen neuerdings die Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschafts-Management“ mit Fremdsprachen belegen.

In den letzten fünf Jahren konnte Porsche seinen Auszubildenden – bei guten Leistungen und entsprechendem Betragen – eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis garantieren. Neben Zuffenhausen bildet Porsche auch in seinem Werk in Leipzig Jugendliche aus. Die Zahl der Ausbildungsplätze ist dort bereits auf 46 gestiegen. Insgesamt bildet Porsche rund 370 junge Leute aus. Damit liegt das Unternehmen über der durchschnittlichen Ausbildungsquote der Automobilhersteller in Deutschland.

GO

28.07.2006

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