Porsche
 
Kombinierter Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen nach  EU5 Richtlinie:

Boxster Modelle 8,8-7,7 l/100km; CO2-Emission: 206-180 g/km
Cayman Modelle 8,8-7,7 l/100km; CO2-Emission: 206-180 g/km
911 Modelle 12,4-8,2 l/100km; CO2-Emission: 289-194 g/km
Cayenne Modelle 11,5-7,2 l/100km; CO2-Emission:270-189 g/km
Panamera Modelle 10,7-6,3 l/100km; CO2-Emission: 249-166 g/km
Panamera S E-Hybrid 3,1 l/100 km; CO2-Emissionen 71 g/km; Stromverbrauch 16,2 kWh/100km

Presse

Pressemitteilung

Porsche Leipzig setzt beim Werksausbau auf NachhaltigkeitDeutliche Energieeinsparung dank effizienter Produktionstechnologien

Stuttgart / Leipzig. Das Porsche Werk Leipzig gehört zu den effizientesten Automobilfabriken der Welt und setzt auch beim aktuellen Standortausbau klare Signale für den Umweltschutz. Dafür ergreifen die Werksplaner zahlreiche Maßnahmen zur Bereitstellung natürlicher Energiequellen sowie zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, des Abfallaufkommens, des Wasserverbrauchs und können so das gesamte Energieaufkommen im Werk deutlich reduzieren. Einzigartig dabei ist die Nutzung einer Holzhackschnitzelanlage – ein Biomassekraftwerk, das die neue Lackiererei mit Wärme aus natürlichen Ressourcen versorgen wird. Aktuell rüstet sich das sächsische Porsche der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG für die neue Modellreihe Macan, die ab Ende 2013 vom Band läuft.

„Der Umweltschutz ist ein wichtiger Baustein der unternehmerischen Verantwortung von Porsche. Dies gilt für unsere Produkte ebenso wie für unsere Produktion. Damit werden wir unserer gesellschaftlichen Verpflichtung gerecht. Mehr noch: Wir sparen Kosten, motivieren die Mitarbeiter und schaffen so einen großen Beitrag zum Unternehmenserfolg“, erklärt Wolfgang Leimgruber, Produktionsvorstand der Porsche AG.

Bis zur Fertigstellung der neuen Produktionsflächen im kommenden Jahr sind vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Ökobilanz geplant. Beispielsweise wird die Abwärme des nahegelegenen Holzhackschnitzelheizwerks genutzt, um die neue Lackiererei zu 80 Prozent CO2 -neutral mit Wärme zu versorgen. Auch ein völlig neuartiges Abscheidesystem für Lacknebel wird verbaut, das auf einem elektrostatischen Verfahren basiert. Dadurch lassen sich die Emissionen von Lösemitteln und Feinstaub im Lackierprozess auf ein Minimum reduzieren. Geplant ist ebenso, die Straßen und Parkplätze auf dem neuen Betriebsgelände mit LED-Leuchtmitteln auszustatten. Des Weiteren wird das Dach des Karosseriebaus für eine Photovoltaikanlage vorbereitet, die elektrische Energie erzeugt. Helle, reflektierende Dachmembranen verhindern zudem das Aufheizen der Hallen im Sommer.

Auf den Punkt gebracht: Porsche setzt seinen Nachhaltigkeitskurs auch bei der Erweiterung des Leipziger Werkes fort. Mit neuen Technologien und einem effizienten Energiemanagementsystem werden alle gesetzlich geforderten Grenzwerte unterschritten, neue Maßstäbe definiert und Ideen umgesetzt. Das gilt auch für das in der Automobilbranche einmalige Beweidungskonzept in Leipzig. Rund um die Fabrikhallen legte der Sportwagenhersteller vor über zehn Jahren Bachläufe, Feuchtbiotope und Weideflächen an, um natürliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Im Zuge des Werksausbaus werden diese Beweidungsflächen vergrößert und auch zukünftig von Auerochsen und Wildpferden genutzt.

GO

29.08.2012

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