Porsche

Lackiererei
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Zur Lackierung der Porsche Fahrzeuge war von Anfang an aufgrund der Karosserierundungen viel handwerkliches Geschick und Erfahrung erforderlich. Bedingt durch der Produktionssteigerungen wurden mit der Zeit neue Räumlichkeiten erforderlich, die 1969 in einen Neubau der Lackiererei, dem Gebäude 40, mündeten. Im Jahr 1975 führte Porsche als erster Hersteller feuerverzinkten Stahl für die Gesamtkarosse ein, wodurch sich der Korrosionsschutz erheblich verbesserte. Ab 1980 kam für den Porsche 928 die Lackierung von Aluminiumteilen (vordere Haube, Kotflügel und Türen) hinzu.

Im Februar 1986 wurde eine neue Karossenlackiererei (im Gebäude 40A) mit dem ersten Beschichtungsvorgang im kathodischen Tauchbecken (KTL) in Betrieb genommen und anschließend bis Juli 1986 auf Produktionsstückzahl hochgefahren. Bis 1992 wurde der alte Lackierkomplex zum Lackieren von Kunststoffanbauteilen genutzt.

Die neue Lackiererei brachte einige Verbesserungen mit sich:

  • Verbesserung des Korrosionsschutzes durch die kathodische Tauchlackierung
  • Begrenzung der Lösemittel-Emissionen durch eine Abluftreinigungsanlage,
  • Robotereinsatz beim Auftrag des Unterbodenschutzes,
  • Erhöhung der möglichen Tagesstückzahl auf 140 Karossen und
  • Wärmerückgewinnung über einen Kreuzstromwärmetauscher.

Von 1993 bis 1995 wurde die Automatisierung weiter erhöht. Roboter für den Abdichtungsbereich trugen zur Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Humanisierung der Arbeitsplätze bei.

Insbesondere der Umweltschutz gewann ein starkes Gewicht. Ab 1992 griff Porsche auf die Wasserlacktechnologie zurück. Seit 1997 ist Wasserfüller im Einsatz.

1995 führte man eine kontinuierliche Lösemittel-Emissionsüberwachung ein und mit der Stadt Stuttgart wurde ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zur langfristigen Regelung von Emissions- und Lärmgrenzwerten abgeschlossen.

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