"Vereinigte Hüttenwerke", so titulierten Ferry Porsche und seine damals rund 200 Mitstreiter die Baracken eines ehemaligen Sägewerks in Gmünd/Kärnten, in das Vater und Sohn während des Krieges 1944 die Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG aus Stuttgart-Zuffenhausen ausgelagert hatten. Dort entstand 1948 der erste Porsche, der 356 Nummer 1. Vom Porsche 356 wurden 52 Exemplare in Gmünd gebaut. Im Sommer 1949 begann ein Dutzend Porsche Mitarbeiter mit der Rückverlagerung der Produktion nach Stuttgart-Zuffenhausen in Untermiete bei der Firma Reutter. In Zuffenhausen wurde die Erfolgsgeschichte von Porsche fortgeschrieben. Anfang 1950 startete die Porsche 356 Produktion mit zum Jahresende über 400 Fahrzeugen. Die Porsche Produktion wurde permanent ausgeweitet. Ein Meilenstein der Entwicklung war die Einführung des Porsche 911 im Jahr 1963.
Die Werksräume wurden im Mai 1969 mit dem neuen mehrstöckigen Montagebetrieb an der Schwieberdinger Straße erheblich vergrößert. 1988 kam das neue Karosseriebaugebäude gegenüber der Montagehalle hinzu.
Auch in der Fertigungstechnologie hat sich in den vergangenen 50 Jahren einiges gewandelt. Aus der Serienfertigung in Handarbeit ist inzwischen eine moderne und flexible Fabrik entstanden. Die Auszeichnung "Fabrik des Jahres 1996", verliehen von der Wochenzeitung "Produktion" und der Unternehmensberatung A.T. Kearney, wurde in Zuffenhausen als Bestätigung der Anstrengungen entgegengenommen.