Porsche

Rundgang durch die Produktion

Fertigungsablauf

Die Fertigung der Porsche 911 und Boxster beginnt im Karosseriebau. Dort werden die zugelieferten Blechteile zu Karosserien zusammengebaut und anschließend an die Lackiererei übergeben. Daran schließt sich die Fahrzeugmontage an.

Der Montage- und Endmontagedurchlauf erfolgt bei der Porsche AG über drei Stockwerke. Diese mehrstöckige Fertigung ist durch die räumlichen Gegebenheiten im Werk Zuffenhausen bedingt. Um die Fahrzeuge von der Cockpitmontage im
2. Obergeschoss bis zur Endmontage im Erdgeschoss zu befördern, sind ausgefeilte Transportkonzepte erforderlich. Die Lösung: Die Fahrzeuge werden wechselweise auf sogenannten Schubplatten aufliegend sowie über eine Gehängestrecke gefördert. Zwischen den Etagen werden die Fahrzeuge über ein Hebersystem abgesenkt und für das neue Stockwerk in Fahrtrichtung gedreht. Dieser Schritt erleichtert die Montage für die Mitarbeiter, die dadurch in Fahrtrichtung arbeiten können.

 

Jeder Porsche wird nach individuellen Kundenwünschen gefertigt. Um die hohe Variantenvielfalt zu bewältigen, wird die fahrzeugbezogene Bereitstellung der Montageteile auf Kommissionierwagen realisiert. Komplizierte Umfänge wie Cockpit, Motor, Fahrwerk, Räder und Türen werden in Vormontagebereichen gefertigt und mit einem sogenannten Fahrerlosen Transportsystem (FTS) just in time an das Montageband geliefert. Der Mitarbeiter am Montageband muss sich nicht um die Materialbeschaffung kümmern, sondern fährt in seinem Montagebereich auf den Schubplatten mit und kann sich vollkommen auf den Montageprozess konzentrieren.

Die durch hohe Prozesssicherheit und Flexibilität gekennzeichneten Fertigungsabläufe werden permanent weiterentwickelt. Dem Porsche Mitarbeiter kommt dabei eine zentrale Rolle zu, da er für die Qualität der Produkte und so letztlich für die Kundenzufriedenheit verantwortlich ist.

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